Strategie, Prozesse und Organisation brauchen ein Fundament: die Systeme. Technology erfasst die gesamte Applikationslandschaft, ordnet sie den Fähigkeiten zu und macht Abhängigkeiten sichtbar – die valide Datenbasis, auf der ein digitaler Zwilling überhaupt erst funktioniert.

Kapitel I · Applikationslandkarte
Bevor man Systeme verbindet, muss man wissen, welche es überhaupt gibt. Die Applikationslandkarte ist das zentrale Register aller Business- und IT-Systeme – mit Typ, Status, Kosten und Verantwortung.
Zentrales Register — Jede Anwendung mit Anbieter und Typ – SaaS, On-Premise oder Eigenentwicklung.
Lebenszyklus & Status — Aktiv, auslaufend oder geplant – der Stand jedes Systems auf einen Blick.
Kosten & Verantwortung — Jahreskosten, Verantwortliche und Abteilung – die Basis für TCO und Governance.
Geschäftskritikalität — Von unkritisch bis geschäftskritisch (1–5) – was darf nicht ausfallen?

Kapitel II · Capability Map
Systeme allein sagen wenig. Die Business Capability Map ordnet sie den Fähigkeiten zu, die sie tragen – und macht über Heatmaps sichtbar, wo zu viel, zu wenig oder zu teuer.
Fähigkeiten-Hierarchie — Geschäftsfähigkeiten in bis zu drei Ebenen – von der Oberkategorie bis zur einzelnen Funktion.
Apps je Fähigkeit — Welche Systeme eine Fähigkeit abdecken – und wo eine Fähigkeit ganz ohne App dasteht.
Fünf Heatmaps — Abdeckung, Redundanz, Sourcing, Kosten und Kritikalität – fünf Sichten auf einen Blick.

Kapitel III · Abhängigkeits-Graph
Hier werden Silos sichtbar: welche Systeme zusammenhängen, über welche Kanäle – und wie kritisch jede Verbindung ist. Die Grundlage, um Datensilos aufzubrechen.
Netzwerk-Graph — Apps als Knoten, Abhängigkeiten als Kanten – die Integrationslandschaft auf einen Blick.
Vier Verbindungstypen — API, Datenfluss, SSO oder manueller Medienbruch – wie Systeme wirklich verbunden sind.
Kritikalität & Impact — Jede Verbindung bewertet (1–5): Was reißt der Ausfall eines Systems mit?
Klassische EAM-Tools stehen neben dem Tagesgeschäft: Die Architektur wird einmal dokumentiert und von Hand gepflegt. In einem Unternehmen, das sich bewegt, ist dieses Modell darum immer ein Stück veraltet – und Entscheidungen beruhen auf einem Bild, das nicht mehr stimmt.
Architektur und Prozesse leben in getrennten Tools. Jede Änderung muss manuell nachgezogen werden – die Lücke zwischen Realität und Dokumentation wächst mit jedem Tag.
Bei uns liegen Architektur und Prozesse im selben Modell. Jeder Prozess kennt seine Systeme, jedes System seine Prozesse – ändert sich das eine, wird die Auswirkung auf das andere sofort sichtbar.
So entsteht eine Architektur, die im Alltag trägt – ein lebendiges Abbild deines Unternehmens statt einer Momentaufnahme, die schon beim Erstellen veraltet.
Das EAM ist nicht nur eine Liste – es zeigt Zusammenhänge, Risiken und Optimierungspotenzial.
Auslaufende und geplante Systeme früh erkennen – Migrationen vorausschauend planen.
Heatmaps zeigen, wo Systeme sich doppeln und wo Fähigkeiten ganz ohne App dastehen.
Ein Blick auf den Graph zeigt, welche Systeme der Ausfall eines anderen mitreißt.
Jeder Prozess kennt seine Systeme – die Brücke zwischen Ablauf und Technik.
Aus vielen isolierten Systemen wird eine verknüpfte, verstandene Landschaft – Applikationen, Fähigkeiten und Abhängigkeiten an einem Ort. Die technische Grundlage, auf der intelligente Software überhaupt erst funktioniert.
Strategie, Prozesse, Organisation und Systeme – jede Ebene erfasst und verknüpft. Zusammen ergeben sie den digitalen Zwilling deines Unternehmens.
Das Ziel der Reise
Der digitale Zwilling30 Minuten, ehrlich, kein Verkaufs-Push. Wir zeigen dir, was konkret möglich ist – für dein Unternehmen, in deiner Branche.