Selbstcheck3 Min. Lesezeit
KI-Kontext prüfen: zwölf Fragen, die einen Nachweis brauchen
Prüft einen konkreten Anwendungsfall mit dem interaktiven Selbstcheck. Die Excel-Vorlage hält Nachweise, offene Aufgaben und Verantwortliche fest.
In diesem Beitrag
Mit diesem Selbstcheck prüft ihr, ob die fachliche Grundlage für eine konkrete KI-Aufgabe geklärt ist. Ein Beispiel wäre, aus einer Servicemeldung den Entwurf einer Fallnotiz zu erstellen. Die zwölf Fragen helfen dabei, offene Entscheidungen zu erkennen und mit dem Fachbereich und der IT zu bearbeiten. Für eine erste Einschätzung könnt ihr den Check auf dieser Seite verwenden; in der Excel-Datei lassen sich zusätzlich Nachweise und nächste Aufgaben festhalten.
Arbeitsvorlage herunterladen
Excel · 12 Prüfpunkte mit Statusauswahl, Nachweisen, offenen Aufgaben, Verantwortung und Zieltermin. Ohne Registrierung.
Excel-Datei herunterladenWas als Nachweis zählt
Ein Haken sollte bedeuten, dass jemand den Punkt anhand einer Vereinbarung, Quelle oder Prüfung erläutern kann. Wenn lediglich geplant ist, Zugriffe zu prüfen oder eine verantwortliche Person zu benennen, bleibt der Punkt offen. Die Tabelle zeigt, wie sich eine allgemeine Zusicherung von einem Nachweis unterscheidet, den das Team später noch nachvollziehen kann.
| Klingt geklärt | Wäre tatsächlich prüfbar |
|---|---|
| „Die Dokumentation ist im Wiki.“ | Die führende Anleitung ist benannt; ihr Geltungsbereich passt zum gewählten Fall. |
| „Die Rechte kommen aus dem System.“ | Der Zugriff wurde mit der vorgesehenen Nutzerrolle geprüft, einschließlich einer Quelle, die ihr nicht zugänglich sein darf. |
| „Wir haben den Assistenten ausprobiert.“ | Für konkrete Eingaben sind Erwartungen und beobachtete Ergebnisse festgehalten; fehlende Angaben und Ausnahmen sind enthalten. |
Der Nachweis muss kein neues Dokument sein. Ein Verweis auf die bestehende Richtlinie oder ein protokollierter Prüffall kann genügen. Die Person, die den Punkt bestätigt, sollte erklären können, was damit belegt ist.
Zwölf Prüfpunkte für euren Anwendungsfall
Bestätigt nur Punkte, die ihr belegen könnt. Eure Auswahl wird nicht gespeichert; über die Druckfunktion könnt ihr sie festhalten.
7 Grundvoraussetzungen sind noch offen. Klärt diese zuerst und haltet fest, wer welche Aufgabe übernimmt.
Mit dem Ergebnis weiterarbeiten
Sieben Punkte sind als Grundvoraussetzungen markiert: Aufgabe, Handlungsgrenze, führende Quellen, Geltung, Verantwortung, Berechtigungen und fachliche Prüferwartungen. Offene Voraussetzungen werden einzeln angezeigt. Andere bestätigte Punkte gleichen sie nicht aus.
Beispielsweise könnten bereits neun Punkte bestätigt sein, während noch widersprüchliche Quellen vorliegen. Die hohe Anzahl bestätigter Punkte würde diesen Konflikt nicht auflösen. Das Team müsste zunächst entscheiden, welche Quelle für die Aufgabe maßgeblich ist, und die Entscheidung dokumentieren. Die getrennte Anzeige der Grundvoraussetzungen soll solche offenen Entscheidungen sichtbar halten.
Die Zähler zeigen den Bearbeitungsstand dieser NEXTHORIZN-Arbeitsunterlage. Sie sind weder ein standardisierter Reifegrad noch ein Nachweis der Antwortqualität. Auch zwölf bestätigte Punkte ersetzen die Prüfung der konkreten Umsetzung nicht.
Übertragt offene Punkte in die Excel-Datei. Verwendet „Offen / nächste Aufgabe“ für ein überprüfbares Ergebnis, etwa „Die Serviceleitung entscheidet, welche der zwei Anleitungen für Modellreihe A gilt“. Tragt Verantwortung und Zieltermin ein. Sobald die Entscheidung vorliegt, ergänzt den Nachweis und ändert den Status.
Wird aus dem Entwurf einer Fallnotiz später eine automatische Weitergabe, müssen die betroffenen Punkte erneut geprüft werden. Bewahrt die bisherige Bewertung mit Aufgabe und Datum auf. Die Online-Auswahl bleibt nur auf der geöffneten Seite erhalten; mit Drucken/PDF könnt ihr sie sichern.
Für den Punkt „fachliche Prüferwartungen“ zeigt die Versionsanalyse, warum ein scheinbar erfolgreicher Test zu wenig aussagen kann. Prüffälle wählen, die Fehler sichtbar machen
Quellen & Einordnung
- Felix Drösel: Prozesse hier, Wissen dort
Grundlage der Prüffragen zu Inhalt, Verwendung und Verantwortung. Die zwölf Punkte und ihre Einordnung sind eine eigene Arbeitsunterlage von NEXTHORIZN; 2. September 2026.


